Bithumb stellt falsches Verteilungsereignis von 620.000 BTC klar

Wichtige Punkte

  • Am 6. Februar kam es während einer BIthumb-Belohnungsausschüttung zu einem manuellen Eingabefehler im Feld für den BTC-Betrag.
  • Die Börse veröffentlichte Details zu dem Vorfall sowie einen Entschädigungsplan für die Nutzer.
Jana Vogel
Jana Vogel
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Am 6. Januar hat die zweitgrößte Krypto-Börse Südkoreas versehentlich mehr Bitcoin an einige ihrer Nutzer ausgeteilt. Dieses Ereignis führte dazu, dass einige Nutzer den erhaltenen BTC verkauften, was zu Preisschwankungen des BTC/KRW-Paares an der Börse führte, die sich jedoch schnell wieder normalisierten.

Leider führte dieser Vorfall zu FUD rund um Bithumb auf X sowie zu fehlerhaften Berichten über das Geschehene.

Die Krypto-Börse ging das Problem jedoch an, erläuterte die Ursache, den Stand der Vermögensrückgewinnung und einen Entschädigungsplan.

Offizielle Stellungnahme von Bithumb zum Vorfall vom 6. Februar

Am 7. Februar veröffentlichte Bithumb eine Entschuldigung gegenüber seinen Kunden hinsichtlich der fehlerhaften BTC-Verteilung an einige Nutzer und gab dabei wichtige Details zum Ereignis bekannt.

Ursache des Vorfalls und Bithumbs sofortige Reaktion

Während der BTC-Belohnungsverteilungsaktion trat ein Eingabefehler bei der Eingabe der BTC-Menge auf, wodurch einige Nutzer eine falsche Menge an BTC erhielten. Wichtige Details sind:

  • Am 6. Februar um 19:00 Uhr wurden Belohnungen an 695 Nutzer verteilt.
  • 620.000 BTC (derzeit über 42 Milliarden US-Dollar wert) wurden fälschlicherweise verteilt.
  • Die fehlerhafte Verteilung wurde um 19:20 Uhr erkannt.
  • Bithumb beschränkte den Handel und Abhebungen um 19:35 Uhr und stellte sie um 19:40 Uhr vollständig ein.

Die falsche Verteilung führte dazu, dass einige Nutzer ihre erhaltenen BTC verkauften, was zu starken Kursschwankungen des BTC/KRW-Marktes an der Börse führte.

Stand der Vermögensrückgewinnung

Bithumb gab bekannt, dass:

  • 99,7 % der verteilten BTC, insgesamt 618.212 BTC, wiederhergestellt wurden.
  • 1.788 BTC (im Wert von über 1,21 Millionen US-Dollar) verkauft wurden, aber 93 % der entsprechenden Vermögenswerte (KRW und Krypto) zurückgewonnen wurden.
  • Keine externen BTC-Transfers festgestellt wurden.

Die Börse betonte, dass alle noch nicht wiederhergestellten und verkauften BTC durch Bithumbs eigene Vermögenswerte kompensiert werden.

Kein externer Hack oder Sicherheitsverstoß

Bithumb hob hervor, dass der Vorfall nicht mit einem externen Hack oder einer Sicherheitsverletzung zusammenhängt:

  • Es gibt keine Probleme mit der Systemsicherheit der Börse oder der Verwaltung der Kundenvermögen.
  • Handel, Einzahlungen und Abhebungen funktionieren wieder normal.
  • Vollständige Transparenz des Ereignisses ist zu 100 % garantiert.

Bithumbs Entschädigungsplan

Berichte von Wu Blockchain enthüllten indessen genaue Details zum Entschädigungsplan der Börse:

  • 110 % Entschädigung für Nutzer, die während des Vorfalls zu niedrigen Preisen verkauft haben (volle Preisdifferenz plus 10 % zusätzliche Entschädigung)
  • 20.000 KRW Entschädigung für alle Nutzer, die während des Vorfalls online waren.
  • Keine Handelsgebühren für alle Nutzer für einen Zeitraum von sieben Tagen.
  • Einrichtung eines „Customer Protection Fund“ über 100 Milliarden KRW zur Bewältigung zukünftiger Notfälle.
  • Künftiges Upgrade des internen Kontrollsystems, Stärkung der Vermögensüberprüfung und Einrichtung eines mehrstufigen Genehmigungsprozesses.

Es ist ebenfalls wichtig hervorzuheben, dass einige Nutzer auf X und sogar Krypto-Medien den Bithumb-Vorfall online falsch dargestellt und FUD über die Börse verbreitet haben, wobei sie behaupteten, Nutzer hätten BTC anstelle von KRW erhalten. Die Berichte der Börse sind jedoch bislang sehr eindeutig.

Trotz des jüngsten Markteinbruchs und der anhaltenden FUD über einige Krypto-Börsen scheint sich der allgemeine Kryptomarkt zu erholen.

Am 7. Februar stieg der Markt um mehr als 3 %, und BTC wird über 67.000 US-Dollar gehandelt, nachdem er am 6. Februar auf rund 60.000 US-Dollar gefallen war.

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