Deutschland könnte die Einführung einer strategischen Bitcoin-Reserve in Betracht ziehen. Das Land bemüht sich, Bitcoin als einzigartiges Asset zu unterstützen, das die nationale Freiheit und Souveränität bewahren kann, und richtet dabei den Blick auf die Gefahren einer Überregulierung.
Am 28. Oktober wurde im französischen Parlament ein pro-Bitcoin- und Krypto-Gesetzentwurf eingebracht, was zeigt, dass die Bitcoin-Adoption in der EU zunimmt.
Deutschland kämpft für die Anerkennung von Bitcoin und unterstützende Gesetzgebung
Am 29. Oktober berichteten die neuesten Meldungen auf X, dass die deutsche politische Partei AfD offiziell einen Antrag eingereicht hat, der auf die Anerkennung des Potenzials und der Vorteile von Bitcoin abzielt.
Obwohl die Nachricht erst heute gemeldet wurde, wurde der Text des Antrags bereits am 17. Oktober veröffentlicht. Unter der Leitung des Bundestagsabgeordneten Dirk Brandes hat die AfD diesen Vorschlag dem Bundestag, dem deutschen Parlament, vorgelegt.
Die offiziellen Anmerkungen des Antrags konzentrieren sich darauf, das strategische Potenzial von Bitcoin anzuerkennen und Freiheit durch maßvolle Besteuerung und Regulierung zu bewahren.
Wichtige Punkte des Bitcoin-Antrags
Die wichtigsten Punkte des Antrags umfassen Folgendes:
1. Anerkennung der einzigartigen Eigenschaften von Bitcoin
BTC ist ein dezentralisiertes, nicht manipulierbares, begrenztes digitales Asset, das sich aufgrund seines technischen Designs, das auf offenen dezentralen Protokollen basiert, vollständig von anderen Krypto-Assets unterscheidet.
2. MiCA darf nicht auf Bitcoin angewendet werden
Der EU-Regulierungsrahmen richtet sich hauptsächlich an regulierte und zentral ausgegebene Kryptowährungen und darf nicht auf offene, dezentrale Protokolle wie BTC angewendet werden.
3. Die Gefahren einer Überregulierung von Bitcoin
Eine Überregulierung von Bitcoin-Dienstleistern und -Nutzern durch die nationale MiCA-Umsetzung gefährdet Deutschlands Position als Innovationsstandort, seine finanzielle Freiheit und digitale Souveränität.
4. Fehlende klare Gesetzgebung zu Bitcoin
Die derzeitige steuerliche Behandlung von Bitcoin ist positiv, doch das Fehlen klarerer Gesetzgebung schafft Unsicherheit und schreckt insbesondere langfristige Privatinvestoren ab.
5. Fehlende Anerkennung von Bitcoin durch die Bundesregierung
Die Bundesregierung hat es bislang versäumt, BTC strategisch als Technologie anzuerkennen; die Nutzung von BTC zur Energieintegration und als stabilisierende Komponente monetärer Reserven wurde übersehen und sollte sorgfältig analysiert werden, um das volle Potenzial von BTC zu erkennen.
EU-Staaten unterstützen Bitcoin
Der pro-Bitcoin-Antrag der AfD erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem auch Frankreich versucht, pro-Bitcoin- und Krypto-Gesetzgebung umzusetzen. Beide EU-Länder bemühen sich, Bitcoin und seine Vorteile zu fördern, um die finanzielle Freiheit und Souveränität der Nationen zu bewahren – insbesondere in einer Zeit, in der sowohl die USA als auch die EU mit Rezessionsängsten konfrontiert sind.
Im Gegensatz zu Frankreich konzentriert sich der deutsche Antrag jedoch auf die einzigartigen Merkmale von Bitcoin, und die AfD hebt die ursprüngliche Kryptowährung von allen anderen digitalen Assets ab, indem sie auf die Gefahren der Überregulierung und die fehlende Anerkennung der technologischen Vorteile von Bitcoin hinweist.
Am 29. Oktober notiert BTC über 113.000 US-Dollar und zeigt sich volatil – im Vorfeld einer entscheidenden FOMC-Sitzung in den USA sowie eines wichtigen Treffens zwischen Trump und dem chinesischen Präsidenten. Diese Ereignisse sind entscheidend für Bitcoin und die Kryptoindustrie, da sie den zukünftigen Kurs der Märkte beeinflussen können.
Trotzdem bleibt die Zuversicht im Ökosystem für Ende 2025 und darüber hinaus bestehen.
