Die Ethena Foundation teilte mit, dass ihr Risikoausschuss festgestellt hat, dass die Parameter für den sogenannten „Fee Switch“ des Protokolls erfüllt sind. Der Ausschuss arbeitet nun an den Implementierungsdetails, die öffentlich bekannt gegeben werden, bevor die ENA-Inhaber über das Rahmenwerk abstimmen sollen.
Auch wenn noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde, markiert der Fee Switch einen wichtigen Meilenstein auf der Ethena-Governance-Roadmap.
Was der Fee Switch für Staker bedeuten könnte
Falls aktiviert, würde der Fee Switch einen Teil der Protokolleinnahmen von Ethena an sENA-Inhaber umleiten. Die aktuellen Einnahmen liegen bei etwa 50–60 Millionen US-Dollar pro Monat, und mit rund 750 Millionen US-Dollar an gestaktem ENA entspricht dies einer potenziellen Rendite von 4,5 % bis 15 % APR, je nach zugewiesenem Anteil.
Diese Zahlen bleiben Schätzungen und hängen vom endgültigen, durch die Governance genehmigten Modell ab.
Eine Veränderung der ENA-Token-Utility
Bisher bot das Staken von ENA keine direkte Ausschüttung von Einnahmen. Stattdessen wurde es als Möglichkeit positioniert, Airdrop-Token aus Ökosystemprojekten wie Ethena Eco, Strata, EtherealDEX, Derive und Terminal Finance zu sammeln.
Sollte der Governance-Prozess den Fee Switch genehmigen, könnte sich ENA von einem stark Governance-orientierten Asset mit indirekten Anreizen zu einem Revenue-Sharing-Token entwickeln – und sich damit stärker an den wirtschaftlichen Interessen der Inhaber ausrichten.


