JPMorgan könnte damit beginnen, institutionellen Kunden Handel mit Krypto-Spotprodukten und Derivaten anzubieten

Wichtige Punkte

  • Neue Bloomberg-Berichte haben enthüllt, dass JPMorgan die Ausweitung seines Krypto-Fußabdrucks analysiert.
  • Zuvor plante JPMorgan, Kunden die Nutzung von BTC und ETH als Sicherheiten für Kredite zu ermöglichen.
Jana Vogel
Jana Vogel
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Laut den neuesten Berichten analysiert JPMorgan die Möglichkeiten, seine Krypto-Aktivitäten mit neuen Angeboten für institutionelle Kunden zu vertiefen. Die Nachricht folgt auf frühere Berichte, wonach der Bankriese plante, seinen Kunden bis Ende des Jahres die Nutzung von Bitcoin und Ethereum als Kreditsicherheiten zu ermöglichen.

JPMorgan will Krypto-Angebote angesichts wachsender Adoption ausbauen

Am 22. Dezember berichtete Bloomberg, dass der Wall-Street-Bankgigant plant, seine Krypto-Präsenz auszubauen – im Zuge einer zunehmenden weltweiten Adoption durch große Banken.

Die Veröffentlichung zitierte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle und hob hervor, dass JPMorgan Spot- und Derivatehandel für institutionelle Kunden ermöglichen könnte.

Die Ankündigung folgt auf mehrere wichtige Schritte der Bank zur Förderung von Krypto- und Blockchain-Unterstützung.

Im Oktober berichteten wir, dass JPMorgan plante, seinen institutionellen Kunden zu erlauben, BTC und ETH bis Ende des Jahres als Kreditsicherheiten zu nutzen – im Zuge der steigenden Krypto-Adoption an der Wall Street und klarerer US-Vorschriften für die Branche.

Zuvor deuteten andere Berichte darauf hin, dass der Bankriese plante, Krypto-ETFs als Kreditsicherheiten zu akzeptieren, jedoch wurde keine offizielle Stellungnahme veröffentlicht.

Ebenfalls erwähnenswert ist, dass JPMorgan im November die Blockchain-Adoption verstärkte und die Einführung von JPM Coin (JPME) auf Base für seine institutionellen Kunden begann. JPME ermöglicht es Benutzern, Geld über Base zu senden und zu empfangen.

Darüber hinaus begann BMW AG im Dezember, JPMorgans Blockchain-Plattform Kinexys Digital Payments zu nutzen, um einige seiner Devisentransaktionen zu automatisieren – ein Zeichen für das wachsende Interesse an den innovativen Angeboten des Bankriesen.

Ein wichtiger Wandel in JPMorgans Haltung zu Bitcoin und Krypto

All diese krypto- und blockchainbezogenen Schritte der Wall-Street-Bank unterstreichen eine deutliche Veränderung in der Haltung des Unternehmens gegenüber den innovativen Technologien und Produkten.

Während JPMorgans CEO Jamie Dimon einst ein Skeptiker war und Bitcoin als „überhypten Betrug“ und „Haustierstein“ bezeichnete, hat er seine Meinung geändert und das Recht der Menschen verteidigt, Bitcoin zu kaufen.

Trotz des Rufs als riskantes Anlagegut konnte Bitcoin weltweit seinen vielseitigen Wert unter Beweis stellen, was zu einer wachsenden Adoption führte – trotz seiner Volatilität.

Bitcoin und Krypto sind im Laufe der Jahre Teil von TradFi geworden, und Regierungen arbeiten nun daran, klarere Vorschriften zu schaffen, die Innovation fördern, Nutzer schützen und ein wachsendes Interesse an einem sichereren Ökosystem auslösen sollen.

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